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Pequod “Forgotten”

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TRACKLISTING

  1. Bleed...
  2. …to Death
  3. Sickness
  4. Tragedy
  5. To Depart
  6. A Vortical Experience
  7. Forgotten
  8. My Redemption
  9. Life's a Lie
  10. A Hunter's Tale
  11. D.R.O.W.N.

Pequod – “Forgotten”. Produced and recorded by Jan Vacik at Dreamsound Studios Munich and Pequod 2011.

 

Album Reviews

Metal Hammer Review 6/7 Points :

Pequod aus München haben bereits 2005 eine Duftmarke im Metal-Business hinterlassen. Sie gewannen den Metal Battle Bayern und nahmen an der Endausscheidung im heiligen Wacken teil. Seitdem ist viel passiert bei den Bayern, sowohl stilistisch als auch bei in puncto Bandbesetzung. Teilten sich früher zwei Shouter das Mikro, so hat heutzutage nur noch Sänger Roland Wagner das Sagen beziehungsweise Brüllen. Wagner macht seine Sache mehr als gut, und seine fauchend-growlende Stimme ist es auch, die dem Pequod-Debüt die ganz besondere Note verleiht. Das ist erst der Anfang, denn FORGOTTEN hat es in sich: Es gibt schöne Stakkato-Riffgeschwader der Marke Heaven Shall Burn, Schnelligkeit wie bei Legion Of The Damned und Aggression à la Kataklysm. Doch Pequod kopieren nicht, sie nehmen sich von allem das Beste und servieren uns ein thrashiges Todesstahl-Gericht mit leckeren, selbst geschmiedeten Beilagen. Und wenn es etwas epischer sein soll, kann ich nur das Titelstück 'Forgotten' oder den Rausschmeißer 'D.R.O.W.N.' empfehlen. Pequod, ein Name, der nach FORGOTTEN nicht so schnell in Vergessenheit geraten sollte, ganz im Gegenteil.

Legacy Germany 10/13 Points:

Schade, dass nicht alle MetalCore-Geschwader so klingen, wie die Münchner PEQUOD. Nun mag das daran liegen, dass die bayrische Band eben keine MetalCore-Gruppe ist. Aber genau das behauptet ja auch jede zweite MetalCore-Kapelle von sich. Was das ausdrücken soll? PEQUOD scheuen nicht vor typischen neumodischen Elementen wie kolossalen Breakdowns zurück. Aber zudem verstehen es die Seppels meisterhaft, aus allen anderen Genre-Gebieten wie Death und Thrash zu stibitzen, ohne bloß abzukupfern. So erinnert das schleppende Titelstück fast an Bolt Thrower, an anderer Stelle klingen schwedische Death Metal-Melos durch, wieder woanders deutsche Thrasher neuerer Provenienz. Abwechslungsreiches Tempo, vornehmlich gutturales Gegrunze und eine fabelhafte Produktion machen aus der ersten Full-Length (nach zwei Demos, einer MCD und einer bis jetzt siebenjährigen Veröffentlichungspause) ein variantenreiches, interessantes Werk. Das hat allerdings trotz toller Melodien einen nicht unerheblichen Nachteil: Es sticht wahrscheinlich nicht genug aus der Menge der Veröffentlichungen heraus oder sitzt zu sehr zwischen den Genre-Stühlen. Dennoch hat es seine Chance verdient.





Thorsten Zahn / Metal Hammer Germany